ISE 3-0004-007 KNX-RF-Heizkörperthermostat | Multi

Marke: ISE
Produkt-Nr.: 20044334
Herstellerartikelnummer: 3-0004-007
Herstellertyp: 3-0004-007
Gewicht: 0,14 kg
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Ein Heizkörperthermostat ist dann wirklich smart, wenn er sich im Bestand nachrüsten lässt und im Alltag trotzdem wie ein normales Thermostat funktioniert. Dieses KNX-RF-Thermostat der Variante „Multi“ regelt direkt am Ventil, funkt im KNX RF Multi Standard und bringt dabei Funktionen mit, die Komfort und Betriebssicherheit im Winter spürbar verbessern.



  • KNX RF Multi Funk: Es kommuniziert als RF1.M (Multi) Gerät im KNX RF Multi Standard über 868,3xa0MHz, 868,950xa0MHz, 869,525xa0MHz und 869,850xa0MHz mit bis zu 25xa0mW Sendeleistung und erreicht typischerweise 100xa0m Sendereichweite im Freifeld.
  • KNX Secure und Long Frames: Es unterstützt KNX Secure vollständig, verarbeitet Long Frames und lässt sich per Firmware-Update über KNX RF aktualisieren, sodass Sicherheit und Funktion auch bei späteren Projektänderungen erhalten bleiben.
  • Batteriebetrieb für Nachrüstung: Die Versorgung erfolgt über 2xa0xxa0AA Batterie und die Batterielebensdauer liegt typischerweise bei 2 Heizperioden beziehungsweise bis zu zwei Jahren, wodurch keine separate Spannungsversorgung am Heizkörper nötig ist.
  • Regelbereich am Heizkörper: Die einstellbare Regeltemperatur reicht von 5xa0°C bis 30xa0°C und der Sollwert ist am Gerät ablesbar, sodass typische Komfort-, Nacht- und Frostschutzanforderungen direkt abgedeckt werden.
  • Ventilantrieb mit hoher Stellkraft: Der Anschluss erfolgt über M30xa0xxa01,5 Gewinde und die Stellkraft liegt bei maximal 120xa0N, was für viele gängige Heizkörperventile eine robuste Betätigung ermöglicht.
  • Diagnose und Ventilschutz: Es gibt Störmeldungen wie das Erkennen eines festsitzenden Ventils aus, sendet einen „in Betrieb“ Heartbeat und führt eine automatische Ventilspülung aus, um Verkalkungen und Funktionsstörungen vorzubeugen.


KNX RF Multi und Systemvoraussetzungen

Das Thermostat regelt Heizkörperventile per KNX und überträgt seine Telegramme über den Funkstandard KNX RF Multi, was besonders für Nachrüstungen interessant ist, wenn am Heizkörper keine Busleitung liegt oder Leitungswege vermieden werden sollen. Für die Kopplung in eine KNX-Installation ist ein KNX RF Multi/TP Medienkoppler erforderlich, der die Funktelegramme in die TP-Linie beziehungsweise in die KNX-Topologie überführt, und diese Systemkomponente ist für die Projektplanung genauso wichtig wie das Thermostat selbst. Funkseitig arbeitet das Gerät auf mehreren Frequenzen im 868xa0MHz Bereich und nutzt eine maximale Sendeleistung von 25xa0mW, während die typische Freifeldreichweite mit 100xa0m angegeben ist, was bei Innenräumen je nach Bauweise, Stahlbeton, Schächten und Heizkörpernischen deutlich variieren kann und deshalb bei der Platzierung des Medienkopplers und bei der Segmentierung von Funkbereichen berücksichtigt werden sollte. Für sicherheitsbewusste Installationen ist die vollständige Unterstützung von KNX Secure relevant, weil Telegramme damit geschützt übertragen werden können, und die Unterstützung von Long Frames hilft, wenn moderne Geräteprofile oder größere Nutzdaten auf der Funkstrecke eingesetzt werden. Praktisch für den Lebenszyklus ist außerdem, dass Updates über KNX RF möglich sind, wodurch Funktions- und Sicherheitsstände im Feld ohne Ausbau gepflegt werden können.

Regelung und Betriebsmodi

Im Betrieb kann das Thermostat entweder direkt am Gerät bedient werden oder über KNX im S-Mode, sodass lokale Eingriffe am Heizkörper möglich bleiben, auch wenn die Raumlogik zentral über Taster, Visualisierung oder Automationsregeln läuft. Für die Ist-Temperatur stehen zwei Wege zur Verfügung: ein interner Temperatursensor oder die Nutzung eines Messwerts über ein Kommunikationsobjekt, was bei der Auswahl der Regelstrategie wichtig ist, weil die Temperatur am Heizkörper oft höher liegt als die Raumluft und externe Sensoren an einer besseren Messstelle genauere Raumwerte liefern können. Die Regeltemperatur von 5xa0°C bis 30xa0°C deckt typische Heizprofile ab, und vier Betriebsmodi unterstützen eine klare Logik im Alltag: Komfort, Stand-by, Nachtmodus und Frostschutz. Zusätzlich sind Sommer- und Winterbetrieb vorgesehen, was für Anlagen mit saisonaler Umschaltung oder für Betriebszustände außerhalb der Heizperiode relevant ist, weil sich damit unnötige Stellbewegungen reduzieren lassen. Eine Boost-Funktion ermöglicht kurzfristiges, schnelles Aufheizen, wenn zum Beispiel nach dem Lüften oder bei spontaner Raumnutzung kurzfristig mehr Wärme benötigt wird, ohne dass dafür dauerhaft ein höherer Sollwert gesetzt werden muss. Für Integrationen mit KNX-Szenen lassen sich Szenen individuell konfigurieren, und für Räume mit mehreren Heizkörpern ist die Gruppierung über Hauptgerät/Nebengerät Abhängigkeiten geplant, damit mehrere Thermostate gemeinsam auf denselben Sollwert, Modus oder Zeitplan reagieren und der Raum nicht durch unterschiedliche Heizkörperstellungen unruhig regelt. Zwangsstellungen sind einstellbar, was in der Praxis bei Service, Wartung oder bei übergeordneten Sicherheits- und Energiesparstrategien relevant ist, etwa wenn eine zentrale Logik eine definierte Ventilstellung erzwingen soll.

Planung für Betriebssicherheit

Bei batteriebetriebenen Stellantrieben sind Diagnose und Schutzfunktionen kaufentscheidend, weil der Heizbetrieb im Winter nicht von unentdeckten Störungen abhängen darf. Das Gerät erkennt den Batteriezustand, was eine frühzeitige Wartung ermöglicht, und es gibt Störmeldungen aus, zum Beispiel wenn ein Ventil festsitzt, wodurch sich Servicefälle im KNX-Monitoring oder in einer Visualisierung zuverlässig erkennen lassen. Ein „in Betrieb“ Heartbeat-Kommunikationsobjekt unterstützt die Überwachung zusätzlich, weil damit nicht nur Fehler, sondern auch ein Ausfall oder Funkproblem als fehlendes Lebenszeichen sichtbar werden kann. Die automatische Ventilspülung dient dazu, Verkalkungen vorzubeugen, was insbesondere bei längeren Stillstandszeiten oder in Übergangszeiten wichtig ist, weil Ventile dann eher zum Festsetzen neigen. Für Projekte, die eine differenzierte Temperaturführung wünschen, lassen sich Sollwerte für jeden Modus und jedes Heizprogramm konfigurieren, wodurch beispielsweise Nachtabsenkung, Stand-by bei Abwesenheit und Frostschutz sauber voneinander getrennt werden können, ohne dass man ständig manuell am Sollwert drehen muss.

Mechanik und Ventilkompatibilität

Mechanisch sitzt das Thermostat direkt am Heizkörperventil und nutzt einen Gewindeanschluss M30xa0xxa01,5, was im europäischen Heizkörpermarkt sehr verbreitet ist und deshalb die Chance auf Kompatibilität erhöht, wobei abweichende Ventilstandards in Bestandsanlagen bei der Planung trotzdem geprüft werden sollten. Die maximale Stellkraft von 120xa0N ist ein relevanter Wert, weil sie darüber entscheidet, wie zuverlässig das Gerät auch bei schwergängigen Ventilen oder höheren Differenzdrücken schließen und öffnen kann. Für die Umgebungsbedingungen ist der Betrieb von 0xa0°C bis +50xa0°C vorgesehen, was typische Heizkörperumgebungen abdeckt, und die Schutzart IP20 macht klar, dass das Gerät für trockene Innenräume gedacht ist. Bei engen Nischen oder Abdeckungen spielen die Abmessungen eine Rolle, die mit 53xa0xxa085xa0xxa070xa0mm (Bxa0xxa0Lxa0xxa0H) angegeben sind, damit die Montage auch bei Heizkörpern in Fensternähe oder hinter Verkleidungen realistisch eingeschätzt werden kann.

Planung in ETS

Für die Inbetriebnahme ist ETSxa06.2 oder höher vorgesehen, was bei der Projektumgebung und beim Team-Workflow berücksichtigt werden sollte, insbesondere wenn mehrere Gewerke oder Dienstleister mit unterschiedlichen ETS-Ständen arbeiten. In der Auswahlphase ist es sinnvoll, die Projektanforderungen entlang von drei Fragen zu strukturieren: Wie wird die Ist-Temperatur erfasst, wie werden mehrere Heizkörper pro Raum gruppiert und wie soll die Überwachung bei Funk- und Batteriethemen ablaufen. Wenn externe Raumtemperatursensoren genutzt werden, kann das Thermostat über Kommunikationsobjekte mit einem Raumwert versorgt werden, während die Stellgröße weiterhin direkt am Heizkörper wirkt, was den Komfort erhöht und typische Messfehler am Ventilstandort reduziert. Für die Gruppenbildung mehrerer Thermostate sind Haupt- und Nebengeräte logisch, weil damit ein Raum als eine Regelzone abgebildet werden kann, ohne dass jeder Heizkörper separat bedient werden muss, und Szenen helfen, Sollwerte und Modi in eine allgemeine Gebäude-Logik einzubinden, etwa für Abwesenheit oder Nachtbetrieb. KNX Secure ist besonders dann ein Entscheidungskriterium, wenn Funktelegramme in Mehrparteiengebäuden oder in sensiblen Umgebungen übertragen werden, und die Updatefähigkeit über KNX RF unterstützt ein nachhaltiges Betriebskonzept, weil sich Anpassungen und Fehlerbehebungen auch im Bestand umsetzen lassen.

Hersteller

ISE entwickelt KNX-Komponenten mit starkem Fokus auf praxisnahe Nachrüstung und saubere Integration in ETS-Projekte. Die Marke ist besonders im KNX-RF-Umfeld präsent und setzt auf Funktionen, die im Betrieb Wartung und Diagnose erleichtern. Ein Schwerpunkt liegt auf sicheren Kommunikationsmechanismen wie KNX Secure und auf langfristig betreibbaren Geräten, die im Feld updatefähig bleiben. Dadurch eignet sich das Portfolio gut für Installationen, die ohne zusätzliche Leitungswege erweitert werden sollen und trotzdem eine KNX-typische Projektstruktur beibehalten.
alte Voltusnummer
1708112
anderes Bussystem
-
BAB-Tec
Nein
Bluetooth
Nein
Casambi
Nein
DALI
Nein
Dimmen
Nein
ENOcean
Nein
Fan-Coil
Nein
free@home
Nein
Gira One
Nein
Hager KNXeasy
Nein
Heizung
Ja
Herstellerartikelnummer
3-0004-007
Herstellertyp
3-0004-007
Jalousie
Nein
JUNG HOME
Nein
Klasse
Stellantriebe
KNX
Ja
KNX-RF
Ja
KNX-Secure
Ja
KNX-TP
Nein
Marke
ISE
Matter
Nein
Mbus
Nein
Modbus
Nein
Modbus RTU
Nein
Modbus TCP
Nein
Montageart
Heizkörperventil
Nennspannung Ausgänge
-
Schalten
Nein
Shelly
Nein
Siemens LOGO!
Nein
Teilungseinheiten
-
Theben LUXORliving
Nein
Thread
Nein
Übertragungsart
Funk
Vor Ort-/Handbedienung
Ja
Wi-Fi
Nein
Wiser Home
Nein
with Netatmo
Nein
Zigbee
Nein

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Herstellerinformation
ISE
ise Individuelle Software und Elektronik GmbH
Osterstraße 15
26122 Oldenburg
DE

info@ise.de
www.ise.de

Hinweise
  • Bei einem nicht steckerfertigen elektrischen Gerät oder Bauteil dürfen Anschluss und Installation nur von einer qualifizierten Elektrofachkraft durchgeführt werden. Bitte beachte auch die Gebrauchsanweisung.
Recycling & Entsorgung
Informationen zum Bereich Recycling & Entsorgung findest du hier: https://www.voltus.de/umweltschutz/.
Artikel ggf. in verschiedenen Ausführungen verfügbar
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