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Smart Home Server

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Smart Home Server kaufen: Visualisierung, Logik und Fernzugriff für KNX

Eine KNX-Anlage läuft auch ohne Server – Taster und Aktoren tauschen ihre Telegramme direkt über Gruppenadressen aus. Gebraucht wird ein Smart Home Server für drei Dinge: die Visualisierung auf Tablet und Smartphone, Logik jenseits dessen, was die ETS allein abbildet, und den Zugriff von außerhalb. Genau dafür findest du hier eine große Auswahl an Servern von Gira, Jung, MDT, BAB-Tec, Enertex, Embedded Systems und Siemens, die du direkt online bestellen kannst.

Worauf es beim Smart Home Server ankommt

Ein Server ergänzt eine bestehende Installation, er ersetzt sie nicht. Vor dem Kauf zählt deshalb vor allem, welche der drei Aufgaben du tatsächlich brauchst und welche Systeme neben KNX noch mitlaufen sollen. Der Einbauort entscheidet zusätzlich darüber, welche Bauform überhaupt infrage kommt.

  • Einbauort – den größten Teil des Sortiments stellen Geräte für den Reiheneinbau im Verteiler, daneben gibt es Ausführungen für Einbau, Aufputz und Unterputz
  • Unterstützte Systeme – neben KNX-TP sprechen viele Geräte auch DALI, Modbus, EnOcean, Zigbee oder Bluetooth
  • Art der Visualisierung – Darstellung im Browser auf jedem Endgerät oder eine eigene App des Herstellers
  • Logikfunktionen – Verknüpfungen, Zeitabläufe und Szenen, die über die reine Parametrierung in der ETS hinausgehen
  • Fernzugriff – gesicherter Zugang von außerhalb, bei einigen Herstellern über ein vorgeschaltetes Sicherheitsmodul
  • Lizenzmodell – einzelne Hersteller schalten Funktionsumfang oder Oberflächen über separat geführte Lizenzen frei

Welcher Server passt zu welcher Anlage?

Die Geräte unterscheiden sich vor allem darin, wie viel sie übernehmen: von der reinen Oberfläche für die Bedienung bis zur Zentrale, die mehrere Gewerke zusammenführt. Quer dazu liegen Bauform und Einbauort. Die folgenden Gruppen ordnen das Sortiment nach dieser Aufgabe.

Visualisierungsserver für KNX

Ein Visualisierungsserver erzeugt die Oberfläche, über die eine KNX-Anlage auf Tablet und Smartphone bedient wird, und bringt die Logik mit, für die die ETS allein nicht gedacht ist. Zu dieser Gruppe gehören der Gira KNX-Visualisierungsserver X1 mit der Artikelnummer 209600, der Gira HomeServer 4 unter 052900, der Jung Smart Visu Server 2 SV-SERVER2 und der Enertex 1159-01 mit Web-Option. Wo zusätzlich eine feste Bedienstelle an der Wand gewünscht ist, ergänzen KNX Touchpanels den Server; mobil übernimmt ein Tablet, das sich mit passenden Tablet-Halterungen fest an die Wand bringen lässt. Jetzt KNX Visualisierungsserver aussuchen.

Objektserver und kompakte Lösungen

Objektserver sind die kleinere Stufe: Sie halten Objekte aus dem Bus vor und stellen sie einer Visualisierung bereit, ohne den vollen Funktionsumfang eines großen Servers mitzubringen. Dafür steht der MDT Objektserver VisuControl Easy II VC-EASY.03. Daneben führt das Sortiment kompakte Lösungen wie das BAB-Tec Cubevisionmodule 10562 und den MDT homeXpert Server RF-HXS0ETH.01S für KNX RF+. Solche Geräte passen dort, wo eine Visualisierung gebraucht wird, aber keine umfangreiche Logik. Objektserver für die kompakte Visualisierung bestellen.

Server mit Anbindung an weitere Systeme

Nicht jede Installation besteht nur aus KNX. Server mit Anbindung an weitere Systeme sprechen zusätzlich DALI für die Beleuchtung, Modbus für Zähler und Wärmeerzeuger sowie Funkprotokolle wie EnOcean, Zigbee und Bluetooth. Der Embedded Systems LogicMachine5 LM5Lp2 und der BAB-Tec EibPort V3.1 unter 10105 stehen für diese Gruppe, dazu kommen Geräte von Symcon, PEAKnx, Hager und Siemens sowie für die reine DALI-Linie der Lunatone DALI-2 Bluetooth Room Controller 87454427. Auch Sprachassistenten hängen an dieser Stelle: Apple HomeKit, Amazon Alexa und Google Assistant werden als unterstützte Systeme geführt. Server mit Mehrsystem-Anbindung jetzt vergleichen.

Fernzugriff, Sicherheit und Lizenzen

Der Zugriff von außerhalb ist der Punkt, an dem eine Anlage angreifbar wird. Ein offener Port ins Internet ist dabei die schlechteste aller Lösungen; sauberer arbeitet ein vorgeschaltetes Sicherheitsmodul oder ein Fernzugriffsdienst des Herstellers. Gira führt dafür das KNX-Sicherheitsmodul S1 unter 208900, Zennio die RemoteBOX ZSYRBOX zur Fernsteuerung. Hinzu kommen Lizenzen, mit denen einzelne Hersteller Funktionen oder Oberflächen freischalten; welche ein Gerät verlangt, steht beim jeweiligen Artikel. Sicherheitsmodul und passende Lizenz gleich mitbestellen.

Die Gerätegruppen im Vergleich

Einbauort und Schwerpunkt trennen die Gruppen deutlicher voneinander als der Herstellername:

GerätetypEinbauortSchwerpunktTypischer Einsatz
VisualisierungsserverReiheneinbau im VerteilerOberfläche, Logik und Fernzugriff in einem GerätHaus mit mehreren Gewerken auf einer Visualisierung
ObjektserverReiheneinbau im VerteilerBusobjekte für eine Visualisierung bereitstellenWohnung mit überschaubarem Funktionsumfang
Kompaktgerät oder ModulEinbau, Aufputz oder UnterputzVisualisierung ohne großen Platzbedarf im VerteilerNachrüstung in einer bestehenden Anlage
IoT-Gatewayje nach ModellÜbersetzung zwischen KNX und weiteren ProtokollenKNX zusammen mit DALI, Modbus oder Funk
SicherheitsmodulReiheneinbau im Verteilerabgesicherter Weg für den Zugriff von außenBedienung von unterwegs oder aus dem Büro
Lizenzkein GerätFreischaltung von Funktionen oder OberflächenErweiterung eines vorhandenen Servers

Der Server im KNX-System

Ein Smart Home Server ist kein Pflichtbestandteil einer KNX-Installation. Taster, Aktoren und Sensoren kommunizieren direkt über Gruppenadressen miteinander, die Zuordnung dazu entsteht in der ETS und liegt anschließend in den Geräten selbst. Fällt der Server aus, schaltet der Taster im Flur das Licht weiterhin – still stehen dann Visualisierung und Logik, nicht die Grundfunktion der Anlage. Den Zugang zum Bus für Parametrierung und IP-Kopplung stellen ohnehin KNX-Schnittstellen her, und die reine Übersetzung zu einem anderen Protokoll erledigen im einfachen Fall Gateways, ohne dass ein Server dazwischengehört. Der Server kommt dort ins Spiel, wo Oberfläche, Verknüpfungen und Fernzugriff zusammenkommen. Server, Schnittstelle und Gateway gemeinsam planen.

Einsatzbereiche

Ob sich ein Server lohnt, hängt daran, wie viel über die reine Schaltfunktion hinaus gewünscht ist:

  • Einfamilienhaus – Licht, Beschattung und Heizung auf einer Oberfläche statt über einzelne Taster
  • Wohnung – kompakter Objektserver für eine überschaubare Zahl an Funktionen
  • Ferienhaus – Zugriff von außerhalb, um Heizung und Anwesenheitssimulation zu steuern
  • Bestandsanlage – Nachrüstung der Visualisierung, ohne an der vorhandenen Parametrierung zu drehen
  • Gemischte Installation – KNX zusammen mit DALI, Modbus oder Funkkomponenten unter einer Bedienung
  • Büro und Praxis – Zeitabläufe und Szenen, die werktags und am Wochenende unterschiedlich laufen

Warum du deinen Smart Home Server bei Voltus kaufst

Das Serversortiment reicht vom Objektserver im Schmalformat bis zur Zentrale, die KNX, DALI und Modbus zusammenführt. Du vergleichst beide Enden dieser Spanne im selben Shop, statt dich vorab auf einen Hersteller festzulegen.

Sicherheitsmodul, Fernzugriffsgerät und Lizenz liegen hier in derselben Kategorie wie die Server selbst. Was zu einem abgesicherten Zugriff von außen gehört, musst du dir damit nicht aus drei Kategorien zusammensuchen.

Zum Server gehört die Anzeige: Touchpanels, Tablet-Halterungen, Schnittstellen und Gateways führen wir ebenfalls. Die Kette vom Busgerät bis zur Bedienoberfläche bleibt dadurch in einer Bestellung.

Und wenn du unsicher bist, ob deine Anlage überhaupt einen Server braucht oder ein Gateway genügt: Ruf uns an, bevor du bestellst. Diese Frage klärt sich sonst erst, wenn die Hutschiene im Verteiler schon belegt ist.


Häufige Fragen zu Smart Home Servern

Was ist ein Smart Home Server?

Ein Smart Home Server ist ein Gerät, das eine Gebäudeinstallation um drei Dinge ergänzt: eine Bedienoberfläche für Tablet und Smartphone, Logik wie Verknüpfungen und Zeitabläufe sowie den Zugriff von außerhalb. Die meisten Modelle sitzen als Reiheneinbaugerät im Verteiler, daneben gibt es Ausführungen für Einbau und Aufputz.

Brauche ich für eine KNX-Anlage zwingend einen Server?

Nein. Taster, Sensoren und Aktoren kommunizieren direkt über Gruppenadressen miteinander, die Zuordnung entsteht in der ETS und liegt danach in den Geräten. Licht, Beschattung und Heizung funktionieren damit ohne jede Zentrale. Ein Server wird erst gebraucht, wenn Visualisierung, erweiterte Logik oder Fernzugriff dazukommen sollen.

Was ist der Unterschied zwischen Visualisierungsserver und Objektserver?

Ein Visualisierungsserver erzeugt die Bedienoberfläche und bringt zusätzlich Logikfunktionen mit, oft auch die Anbindung an weitere Systeme. Ein Objektserver ist die kleinere Stufe: Er stellt Objekte aus dem Bus für eine Visualisierung bereit, ohne den vollen Funktionsumfang. Für überschaubare Anlagen reicht das meist aus.

Wie greife ich sicher von unterwegs auf die Anlage zu?

Ein offener Port ins Internet ist die schlechteste Variante, weil die Anlage damit direkt erreichbar wird. Besser ist ein vorgeschaltetes Sicherheitsmodul oder ein Fernzugriffsdienst des Herstellers, der die Verbindung absichert. Welchen Weg ein Gerät unterstützt, hängt vom Hersteller ab und steht in der jeweiligen Produktbeschreibung.

Was passiert, wenn der Server ausfällt?

Die Grundfunktionen laufen weiter. Taster und Aktoren tauschen ihre Telegramme unabhängig vom Server aus, das Licht im Flur schaltet also nach wie vor. Still stehen die Visualisierung, die im Server hinterlegte Logik und der Fernzugriff. Genau deshalb gehört der Server zur Komfortebene und nicht zur Grundinstallation.