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Systemgeräte

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Zennio CX33 mit 54 Funktionen. Steuert den Raum.
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Voltus Bauprogramm für Neubau und Sanierung mit attraktiven Vorteilen und Cashback
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KNX Systemgeräte kaufen: die Grundausstattung für Bus und Verteiler

Du planst eine Busanlage und suchst die Geräte, die sie überhaupt erst zum Laufen bringen? Hier bestellst du KNX Systemgeräte online: Busspannungsversorgungen, USB- und IP-Schnittstellen, Linien- und Medienkoppler, Logikmodule, Zeitschaltuhren sowie Hutschienen-Netzteile für Kleinspannung. Große Auswahl von MDT, ABB, Siemens, Gira, Hager, Theben, Schneider, Eltako, Merten, Müller, Eelectron und Lunatone – für KNX ebenso wie für DALI und für die Kleinsteuerung Siemens LOGO!. Was in Sensor- und Aktorlisten regelmäßig fehlt, liegt in dieser Kategorie beieinander.

Was braucht man für KNX? Die Reihenfolge beim Planen

Sensoren und Aktoren stehen in jeder Planung ganz oben – und genau deshalb fallen die Systemgeräte hinten runter. Ohne Spannungsversorgung bleibt der Bus stumm, ohne Schnittstelle kommt niemand mit der ETS an die Anlage heran. In dieser Reihenfolge arbeitest du die KNX Grundausstattung ab:

  • Spannungsversorgung je Linie – zuerst festlegen; der Ausgangsstrom folgt aus der Summe der Stromaufnahmen aller Teilnehmer dieser Linie
  • Linienaufteilung – eine KNX-Linie fasst 64 Teilnehmer; wer darüber hinaus kommt, plant eine weitere Linie mit eigener Versorgung ein
  • Zugang für die ETS – eine USB- oder IP-Schnittstelle gehört von Anfang an ins Konzept, sonst lässt sich die fertige Installation nicht programmieren
  • Koppler – sobald eine zweite Linie dazukommt, trennt und filtert ein Linienkoppler den Telegrammverkehr
  • Logik und Zeit – Verknüpfungen und Schaltzeiten, die über die Parameter der Einzelgeräte hinausgehen
  • Hilfsspannung im Verteiler – 12 oder 24 V DC für Geräte, die ihre Energie nicht aus dem Bus beziehen

Welche Systemgeräte gehören in eine Anlage?

Die Kategorie teilt sich in mehrere Gruppen, die nacheinander in der Planung auftauchen – von der Versorgung über den Buszugang bis zu Logik, Zeitsteuerung und Kleinspannung. Den größten Teil stellt KNX, dahinter folgen DALI und die Kleinsteuerung Siemens LOGO!. Die folgenden Abschnitte führen durch die Unterkategorien und sagen, wofür jede Gruppe gebraucht wird.

Spannungsversorgungen als Grundlage

Eine Busspannungsversorgung steht am Anfang jeder KNX-Linie, weil sie die Betriebsspannung für sämtliche Teilnehmer erzeugt. Sie ist kein Zubehör, sondern Voraussetzung: Ohne sie meldet sich kein einziges Gerät am Bus. Ausgelegt wird sie über die Stromaufnahme der Teilnehmer, die im Datenblatt jedes Geräts steht, zuzüglich Reserve für spätere Erweiterungen. Eine Reserve kostet wenig und erspart dir ein zweites Gerät, sobald ein Teilnehmer nachkommt. Für eine DALI-Beleuchtungsanlage gilt dasselbe Prinzip mit eigenen Werten und eigener Versorgung. Jetzt die passende KNX-Spannungsversorgung für deine Linie aussuchen.

Schnittstellen und Koppler für Inbetriebnahme und Linienaufbau

Eine Schnittstelle schafft den Weg vom Rechner zum Bus. Über USB am Notebook oder über IP im Netzwerk erreicht die ETS die Teilnehmer, lädt Applikationen und liest Diagnosedaten zurück – ohne dieses Gerät bleibt eine fertig verdrahtete Anlage unprogrammiert. Koppler erfüllen die zweite Aufgabe: Sie trennen Linien voneinander, filtern Telegramme und halten den Verkehr dort, wo er hingehört. Medienkoppler bringen zusätzlich Funkgeräte in eine verdrahtete Installation. Hier die passende Schnittstelle oder den Koppler auswählen.

Logikmodule für Funktionen jenseits der ETS

Ein Logikmodul ergänzt Verknüpfungen, die sich in der ETS allein nicht abbilden lassen. Für Standardfunktionen reichen die Parameter der einzelnen Geräte aus; sobald mehrere Bedingungen zusammenkommen oder ein Ablauf mehrere Gewerke gleichzeitig betrifft, übernimmt ein eigenes Gerät auf der Hutschiene. Parametriert wird ein solches Modul in derselben Software, mit der die Busanlage ohnehin projektiert wird. Daneben führt die Gruppe eigenständige Kleinsteuerungen, die ohne Bus arbeiten und eigene Ein- und Ausgänge mitbringen. Jetzt Logikmodule und Kleinsteuerungen vergleichen.

Zeitschaltuhren und Netzteile für den Verteiler

Zeitgesteuerte Kreise und Kleinspannung sind die beiden Themen, die am Ende einer Planung übrig bleiben. Eine Schaltuhr schaltet nach Uhrzeit, Wochentag oder Sonnenstand und läuft auch dort weiter, wo ein Kreis bewusst neben dem Bus bleiben soll. Hutschienen-Netzteile liefern 12 oder 24 V DC an Displays, Wandbasen und Steuerungen – also an Geräte mit eigenem Versorgungsbedarf. Welche der beiden Bauarten gebraucht wird, zeigt sich oft erst, wenn der Verteiler fertig geplant auf dem Tisch liegt. Jetzt smarte Zeitschaltuhren und Netzteile für die Hutschiene ansehen.

Welches Gerät ist Pflicht, welches optional?

Nicht jede Gruppe aus dieser Kategorie gehört in jede Anlage. Zwei Gerätearten sind in einer KNX-Installation nicht verhandelbar, die übrigen kommen dazu, sobald die Anlage wächst oder Aufgaben übernimmt, die über das reine Schalten hinausgehen. Die Übersicht ordnet die Unterkategorien nach Aufgabe, Notwendigkeit und Einbauort:

GerätegruppeAufgabe in der AnlageUnverzichtbar oder optionalTypischer Einbauort
SpannungsversorgungenErzeugt die Betriebsspannung der BuslinieUnverzichtbar, je Linie eineReiheneinbau im Verteiler
SchnittstellenZugang für ETS, Visualisierung und NetzwerkUnverzichtbar für die InbetriebnahmeReiheneinbau, Unterputz oder Stick
KopplerTrennt und filtert den Verkehr zwischen LinienNötig ab der zweiten LinieReiheneinbau im Verteiler
LogikmoduleVerknüpft Bedingungen über einzelne Geräte hinwegOptional, je nach AutomatisierungstiefeReiheneinbau im Verteiler
Smarte ZeitschaltuhrenSchaltet nach Uhrzeit, Datum oder SonnenstandOptionalReiheneinbau oder Schalterprogramm
Hutschienen-NetzteileLiefert 12 oder 24 V DC an EndgeräteNur bei Verbrauchern mit eigenem BedarfReiheneinbau im Verteiler

KNX Spannungsversorgung und Schnittstelle: die technische Basis

Eine KNX-Spannungsversorgung liefert 30 V DC als SELV-Kleinspannung an die Linie und trägt dafür eine integrierte Drossel, die das Netzteil vom Bus entkoppelt. Ein gewöhnliches 24-V-Netzteil erfüllt diese Aufgabe nicht und gehört deshalb nicht an den Bus, auch nicht übergangsweise für einen Test. Die zweite Grenze zieht die Topologie: Eine Linie fasst 64 Teilnehmer, darüber hinaus trennt ein Linienkoppler. Der Zugang für die ETS läuft über eine USB- oder IP-Schnittstelle; welche Variante passt, entscheidet sich daran, ob am Verteiler oder aus dem Netzwerk gearbeitet wird. Erst wenn Versorgung, Topologie und Zugang feststehen, lohnt der Blick auf Logik und Zeitsteuerung.

Einsatzbereiche

Welche Systemgeräte nötig sind, hängt an Größe und Aufgabe der Anlage:

  • Neubau mit KNX – Spannungsversorgung und Schnittstelle von der ersten Planungsstunde an eingerechnet
  • Erweiterung über 64 Teilnehmer – weitere Linie mit eigener Versorgung und Linienkoppler
  • Inbetriebnahme und Service – USB-Schnittstelle am Verteiler, IP-Schnittstelle für den Zugriff aus dem Netzwerk
  • Beleuchtungsanlage mit DALI – eigene DALI-Versorgung und Schnittstelle zum Adressieren
  • Automatisierung über mehrere Gewerke – Logikmodul auf der Hutschiene statt Parameterarbeit in jedem Einzelgerät
  • Kreise außerhalb des Busses – Zeitschaltuhr, die unabhängig von der Anlage weiterläuft
  • Displays und Wandbasen – Hutschienen-Netzteil mit 12 oder 24 V DC im Verteiler

Warum du deine KNX Systemgeräte bei Voltus kaufst

Bei uns liegt die komplette Grundausstattung einer Busanlage in einer Kategorie: Versorgung, Zugang, Kopplung, Logik, Zeit und Kleinspannung. Die Bestellung entsteht in einem Durchgang, statt die Teile aus getrennten Sortimenten zusammenzusuchen.

KNX, DALI und Siemens LOGO! stehen hier nebeneinander. Wer Lichtanlage und Busanlage im selben Gebäude betreut, deckt beide Systemwelten aus derselben Quelle ab.

Müller, Siemens, Lunatone, Eltako, Schneider, ABB, Hager, Gira, MDT, Theben, Merten und Eelectron sind vertreten – Gebäudesystemtechnik und klassische Verteilertechnik in derselben Übersicht.

Und wenn unklar ist, ob deine Teilnehmerliste noch auf eine Linie passt oder schon einen Koppler verlangt: Melde dich vor der Bestellung. Diese Frage im Voraus zu klären ist billiger, als eine zweite Versorgung nachträglich in einen vollen Verteiler zu quetschen.


Häufige Fragen zu KNX Systemgeräten

Was sind KNX Systemgeräte?

Systemgeräte sind die Komponenten, die eine KNX-Anlage betriebsfähig machen, ohne selbst zu messen oder zu schalten. Dazu zählen Spannungsversorgungen, Schnittstellen und Koppler, Logikmodule, Zeitschaltuhren sowie Netzteile für Kleinspannung. Sensoren und Aktoren erledigen die sichtbare Arbeit; die Systemgeräte stellen Energie, Zugang und Struktur bereit, auf denen diese Arbeit überhaupt erst aufsetzt.

Was braucht eine KNX-Anlage neben Sensoren und Aktoren mindestens?

Zwei Dinge sind nicht verhandelbar: eine Busspannungsversorgung je Linie und ein Zugang für die ETS über eine USB- oder IP-Schnittstelle. Ohne die Versorgung sendet kein Teilnehmer ein Telegramm, ohne den Zugang lässt sich keine Applikation laden. Alles Weitere, von Kopplern über Logik bis zur Zeitsteuerung, richtet sich nach Größe und Anspruch der Anlage.

Wie viele Teilnehmer passen an eine KNX-Linie?

An eine Linie passen 64 Teilnehmer. Ist diese Grenze erreicht, kommt eine weitere Linie dazu, die ihre eigene Spannungsversorgung bekommt. Verbunden werden beide über einen Linienkoppler, der den Telegrammverkehr trennt und filtert, damit nicht jede Nachricht durch die gesamte Anlage läuft. Die Aufteilung gehört deshalb früh in die Planung.

Kann ich ein gewöhnliches 24-V-Netzteil für den KNX-Bus verwenden?

Nein. Der Bus verlangt 30 V DC als SELV-Kleinspannung und eine Drossel, die das Netzteil von der Leitung entkoppelt; in einer KNX-Spannungsversorgung ist beides bereits enthalten. Ein Schaltnetzteil mit 24 Volt bringt das nicht mit. Solche Netzteile versorgen Endgeräte wie Displays oder Steuerungen, niemals die Buslinie selbst.

Wann brauche ich ein Logikmodul?

Sobald eine Funktion mehrere Bedingungen miteinander verknüpfen soll und sich das über die Parameter der einzelnen Geräte nicht mehr abbilden lässt. Typisch sind Abläufe, die Licht, Beschattung und Heizung gemeinsam betreffen, dazu Verzögerungen und Zeitglieder. Für einfaches Schalten und Dimmen genügt dagegen die Parametrierung in der ETS.