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Energiezähler | Messtechnik | Sensoren | Smart Home Systeme

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Energiezähler, Wärmemengenzähler und Raumsensoren online kaufen

Du willst wissen, was dein Gebäude verbraucht und wie die Luft in den Räumen steht? In dieser Kategorie bestellst du Messtechnik fürs Smart Home: Energiezähler für Strom, Wasser- und Wärmemengenzähler, Temperaturfühler sowie Raumsensoren für Temperatur, Luftfeuchte, CO2 und VOC. Große Auswahl von Arcus-EDS, Lingg&Janke, Gira, Elsner, Eltako, Siemens, Jung, Müller, Berker, MDT, Zennio und Hager – überwiegend für KNX, dazu Geräte für DALI, Modbus, free@home, Shelly und Matter.

Worauf es bei Messtechnik im Gebäude ankommt

Die Auswahl beginnt bei der Größe, die erfasst werden soll. Danach entscheiden Anschlussart und Montageort, bei Stromzählern zusätzlich die Höhe des Stroms. Zuletzt zählt, ob das Gerät den Wert nur meldet oder selbst regelt.

  • Messgröße – Strom, Wasser, Wärme, Temperatur, Luftfeuchte, CO2 oder VOC; danach richtet sich alles Weitere
  • Direkt- oder Wandlermessung – bei Direktmessung führt der Zähler den Laststrom selbst und ist deshalb in der Stromstärke begrenzt, bei Wandlermessung misst er über Stromwandler und schafft auch größere Ströme
  • Ein- oder dreiphasig – ein einzelner Stromkreis oder die komplette Drehstromzuleitung zu Wallbox oder Wärmepumpe
  • Fühlerkennlinie – PT1000 und NTC sind zwei verschiedene Kennlinien, das auswertende Gerät muss zum Fühler passen
  • Bauform – Einbau ins Schalterprogramm, Aufputzgehäuse oder Reiheneinbau im Verteiler
  • Display und integrierter Regler – zeigt das Gerät den Wert vor Ort an und regelt mit, oder meldet es ihn nur weiter

Was willst du messen? Die Gerätegruppen im Überblick

Messtechnik ordnet sich am sinnvollsten nach der erfassten Größe, nicht nach der Bauform. Das Sortiment gliedert sich in Zähler für Strom, Zähler für Wasser und Wärme, Raumsensoren für das Klima und Fühler für einzelne Messpunkte. Welche Gruppe infrage kommt, ergibt sich aus der Frage, die du beantwortet haben willst.

Energiezähler für Strom

Energiezähler erfassen Verbrauch und Leistung in einem Stromkreis und melden beides an die Anlage. Bei Direktmessung läuft der Laststrom durch das Gerät selbst, etwa beim MDT EZ-0320.01; für größere Ströme arbeitet die Ausführung EZ-0363.01 über Stromwandler. Dreiphasige Zähler mit Direktmessung führt Lingg&Janke als 87765SEC und 87766SEC, Enertex den SmartMeter 1182-85 mit 85 A. Wer stattdessen den vorhandenen Zähler des Netzbetreibers auslesen will, nimmt die eHZ-Schnittstelle 87797SEC mit optischem Lesekopf. Jetzt Energiezähler für Direkt- oder Wandlermessung bestellen.

Wasser- und Wärmemengenzähler

Wasserzähler und Wärmemengenzähler bringen Trinkwasser und Heizwärme in dieselbe Auswertung wie den Strom. Den größten Teil dieser Gruppe stellt Lingg&Janke, darunter den KNX-Kaltwasserzähler GWF UNICOcoder MP in DN20 mit 4 m³/h und 130 mm Baulänge. Bei der Auswahl zählen Nennweite, Durchfluss und Baulänge, denn der Zähler muss in die vorhandene Rohrstrecke passen. Wärmemengenzähler erfassen zusätzlich Vor- und Rücklauftemperatur und errechnen daraus die abgegebene Wärme. Wasser- und Wärmemengenzähler jetzt nach Nennweite aussuchen.

Raumsensoren für Temperatur, Feuchte und CO2

Raumsensoren messen das Klima dort, wo Menschen sich aufhalten. CO2 wird in ppm angegeben und ist der verlässlichere Hinweis auf verbrauchte Luft als ein VOC-Wert, der auf Mischgase anspricht – der Kombisensor SCN-CO2MGS.02 von MDT erfasst beides, auch in schwarz matt als SCN-CO2MGS06.02. Reine Temperatur- und Luftfeuchtesensoren liefert Lingg&Janke mit 87195SEC-RW zum Einbau in die Abdeckung, Arcus-EDS mit 30531053 in IP54, Müller den Multisensor 686 312 rfs. Ein großer Teil passt ins Schalterprogramm und ergänzt dort die Tastsensoren. Raumsensor mit CO2-Messung jetzt auswählen.

Temperaturfühler und Sondermessgeräte

Temperaturfühler messen an einem einzelnen Punkt und brauchen ein Gerät, das sie ausliest. MDT bietet den Kabelfühler SCN-PTST3.01 mit 3 m Leitung und den SCN-PTAN3.01 für die Anlegemontage am Rohr, dazu die Temperaturregler SCN-RT2UP.01 und SCN-RT4UP.01 für PT1000 als Unterputzgerät sowie den SCN-RT6AP.01 für Aufputz. Zennio führt mit dem ZACNTCS einen Fühler nach NTC-Kennlinie. Für Sonderaufgaben stehen der Leckagesensor SCN-LSEN1.01, der Regensensor SCN-RS1R.01 und die Ultraschall-Tanksonde 70153 von Elsner bereit. Temperaturfühler passend zur Kennlinie deines Reglers bestellen.

Messgröße, Gerätetyp und Einbauort im Vergleich

Die Übersicht ordnet die Kategorie nach der Größe, die erfasst wird. Allen Geräten ist gemeinsam, dass sie einen Wert ermitteln und weitergeben, statt einen Stromkreis zu schalten. Unterschiedlich sind Bauform, Montageort und das, was sich mit dem Messwert anfangen lässt.

MessgrößeGerätetypEinbauortTypischer Einsatz
Strom und LeistungEnergiezähler mit Direkt- oder WandlermessungReiheneinbau im VerteilerVerbrauch je Stromkreis, Wallbox, Wärmepumpe
WasserWasserzählerin der RohrstreckeTrinkwasserverbrauch, Gartenbewässerung
WärmeWärmemengenzählerim HeizkreisHeizwärme je Wohnung oder Kreis
TemperaturTemperaturfühler, TemperaturreglerAnlegemontage, Unterputz, AufputzEinzelraumregelung, Vorlauf, Speicher
Luftfeuchte und CO2Raumsensor, KombisensorSchalterprogramm oder AufputzLüftung, Feuchteschutz, Besprechungsraum
SonderfälleLeckagesensor, Regensensor, Tanksondeam MessortWasseraustritt, Beschattung, Füllstand

Was mit den Messwerten im Smart Home passiert

Ein Messgerät schaltet nichts. Es ermittelt einen Wert und legt ihn auf den Bus, wo andere Geräte ihn auswerten. Der überwiegende Teil der Kategorie nutzt dafür KNX-TP am Buskabel, kleinere Gruppen arbeiten über Modbus, Zigbee, Bluetooth, EnOcean oder Thread. Aus einem CO2-Wert wird so die Freigabe für die Lüftung, aus einem Zählerstand eine Verbrauchsanzeige. Sichtbar werden die Zahlen in den Visualisierungen, den Weg in andere Systeme oder in eine Auswertesoftware öffnen die Schnittstellen. Weitere erfassende und meldende Geräte stehen in der Übersicht der Sensoren.

Einsatzbereiche

Welches Messgerät sinnvoll ist, hängt davon ab, welche Frage im Gebäude offen ist:

  • Verbrauch je Stromkreis – Energiezähler im Verteiler, bei hohen Strömen mit Stromwandlern
  • Photovoltaik und Wallbox – dreiphasige Zähler an der Zuleitung, um Erzeugung und Ladung getrennt zu erfassen
  • Verbrauchsgerechte Abrechnung – Wärmemengenzähler im Heizkreis, Wasserzähler in der Trinkwasserleitung
  • Einzelraumregelung – Temperaturfühler mit passendem Regler, bei Flächenheizung als Anlegefühler am Rohr
  • Schule, Büro und Besprechungsraum – CO2-Sensoren als Grundlage für die Lüftung
  • Keller und Hauswirtschaftsraum – Leckagesensor an der gefährdeten Stelle
  • Zisterne oder Öltank – Ultraschall-Tanksonde zur Füllstandsmessung

Warum du deine Messtechnik bei Voltus kaufst

Arcus-EDS und Lingg&Janke bilden bei uns den Kern dieser Kategorie, und zwar über die ganze Breite: vom Temperaturfühler über den Kaltwasserzähler bis zum dreiphasigen Energiezähler. Beide Hersteller gleichzeitig verfügbar zu haben, ist bei Zähler- und Fühlertechnik nicht selbstverständlich.

Strom, Wasser, Wärme und Raumluft liegen hier nebeneinander. Du musst nicht zwischen Elektro-, Sanitär- und Heizungssortiment hin- und herspringen, wenn die Verbrauchserfassung eines Hauses an einer Stelle zusammenlaufen soll.

Zu den Fühlern führen wir die Geräte, die sie auswerten: Temperaturregler für PT1000 als Unterputz- und als Aufputzvariante, Fühler nach NTC-Kennlinie, dazu das Auswertegerät zur Tanksonde. Kennlinie und Auswertung stimmst du so vorab ab.

Bleibt offen, ob ein Zähler bei deinen Strömen direkt messen darf oder Stromwandler braucht, oder ob dein Regler eine NTC-Kennlinie verarbeitet: Melde dich vorher bei uns. Ein Fühler mit falscher Kennlinie liefert Werte, die plausibel aussehen und trotzdem nicht stimmen.


Häufige Fragen zu Messtechnik

Was gehört alles zur Messtechnik im Gebäude?

Zur Messtechnik zählt jedes Gerät, das im Gebäude einen Wert erfasst, statt einen Stromkreis zu schalten. Das sind Energiezähler für Strom, Wasserzähler und Wärmemengenzähler, Temperaturfühler und Raumsensoren für Luftfeuchte, CO2 und VOC. Dazu kommen Sondermessgeräte wie Leckagesensor, Regensensor und Tanksonde. Gemeinsam ist allen, dass sie ihren Messwert an die Steuerung weitergeben.

Was ist der Unterschied zwischen Direktmessung und Wandlermessung?

Bei Direktmessung führt der Zähler den Laststrom selbst durch das Gerät. Das ist einfach zu verdrahten, begrenzt aber die Stromstärke, die der Zähler verträgt. Bei Wandlermessung sitzen Stromwandler um die Leiter, und der Zähler wertet nur deren Signal aus. Damit lassen sich deutlich größere Ströme erfassen, etwa in einer Hauptzuleitung.

Was ist der Unterschied zwischen PT1000 und NTC?

PT1000 und NTC sind zwei unterschiedliche Fühlerkennlinien, also zwei verschiedene Zusammenhänge zwischen Temperatur und Widerstand. Entscheidend ist, dass das auswertende Gerät genau zur Kennlinie des angeschlossenen Fühlers passt. Ein Regler für PT1000 liefert mit einem NTC-Fühler falsche Werte, auch wenn die Verdrahtung elektrisch funktioniert und eine Anzeige erscheint.

Wann brauche ich einen CO2-Sensor und wann reicht ein VOC-Sensor?

Ein CO2-Sensor misst den Kohlendioxidgehalt der Raumluft in ppm und zeigt damit direkt an, wie stark die Luft durch Atmung verbraucht ist. Für die Steuerung einer Lüftung ist das der verlässlichere Wert. Ein VOC-Sensor reagiert auf ein Gemisch flüchtiger Verbindungen und eignet sich eher als ergänzender Hinweis auf Gerüche und Ausdünstungen.

Kann ich Wasserzähler und Wärmemengenzähler ins Smart Home einbinden?

Ja. Zähler mit Busanbindung geben ihren Stand an die Anlage weiter, sodass Wasser- und Wärmeverbrauch in derselben Auswertung landen wie der Strom. Achte bei der Auswahl auf Nennweite, Durchfluss und Baulänge, denn der Zähler muss mechanisch in die vorhandene Rohrstrecke passen. Den Einbau in die Leitung übernimmt das Sanitär- oder Heizungsfach.