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Shelly

Die einfache Version von Smart Home
Die einfache Version von Smart Home
Shelly für smarte Steuerung und Energiemanagement über WLAN

Das Wichtigste in Kürze

Das Wichtigste in Kürze
Das Wichtigste in Kürze

  • Shelly-Geräte lassen sich in bestehenden Gebäuden einfach nachrüsten, da sie meist über WLAN kommunizieren und keine zusätzliche Busverkabelung benötigen.
  • Die Steuerung erfolgt lokal über HTTP, MQTT oder bei neueren Gerätegenerationen über das RPC-Protokoll.
  • Viele Funktionen können auch ohne Internetverbindung genutzt werden; die Cloud dient vor allem für Fernzugriff und Verwaltung.
  • Ausgewählte Modelle unterstützen zusätzlich den Smart-Home-Standard Matter.
  • Shelly-Geräte lassen sich in Smart-Home-Plattformen wie Home Assistant, Amazon Alexa und Google Home integrieren.
  • Das Sortiment umfasst Relais, Aktoren, Dimmer, Energiezähler, Sensoren und verschiedene Gateways.
  • Hersteller ist die Shelly Group SE mit Sitz in Sofia, Bulgarien. Das Unternehmen ist an den Börsen in Sofia und Frankfurt notiert

Shelly im Überblick

Shelly im Überblick
Shelly im Überblick

Shelly ist eine Marke der Shelly Group SE, einem bulgarischen Technologieunternehmen mit Sitz in Sofia. Die Gruppe ist an den Börsen in Sofia und Frankfurt notiert. Sie unterhält neben dem bulgarischen Stammsitz weitere Standorte in Deutschland, Slowenien, den USA und China.

Shelly Produkte im Sortiment ansehen

Das Unternehmen ist ursprünglich unter dem Namen Allterco entstanden. Es war zunächst in der mobilen Kommunikation tätig. Etwa ab 2016 brachte Allterco die ersten Shelly Geräte für Haus- und Gebäudeautomation auf den Markt. In den folgenden Jahren entwickelte sich Shelly zu einer international bekannten Marke für Smart Home- und Energiemanagementlösungen.

Shelly Geräte sind in der Regel nicht als geschlossenes Gesamtsystem gedacht, sondern als einzelne, IP-fähige Bausteine, die du je nach Projekt kombinierst. Das unterscheidet die Marke von klassischen Bus-Systemen, bei denen Planung und Systemarchitektur von Anfang an feststehen müssen.

Wie sich Shelly in Gebäude- und Netzwerksysteme integriert

Wie sich Shelly in Gebäude- und Netzwerksysteme integriert
Wie sich Shelly in Gebäude- und Netzwerksysteme integriert

Shelly Geräte kommunizieren in der Regel über WLAN. Sie benötigen keine zentrale Steuerzentrale, um zu funktionieren. Viele Funktionen erreichst du direkt über die lokale Weboberfläche eines Geräts, per HTTP oder per MQTT. Neuere Gerätegenerationen unterstützen zusätzlich RPC. Ausgewählte Modelle bieten außerdem Matter-Unterstützung.

Im Projektalltag zeigt sich, dass diese Offenheit vor allem beim Einbinden in bestehende Netzwerke hilft: Ein Shelly Gerät lässt sich in das WLAN aufnehmen, ohne dass dafür ein eigener Bus oder eine zusätzliche Verkabelung nötig ist. Über die genannten Wege ist die Einbindung in Systeme wie Home Assistant möglich, ebenso die Verbindung mit Plattformen wie Google Home, Amazon Alexa oder kompatiblen Apple-Home-Umgebungen.

Insbesondere bei Systemen wie diesem ist entscheidend, dass Steuerung und Datenerfassung nicht zwingend über einen externen Server laufen müssen. Ein Großteil der Funktionen bleibt auch dann nutzbar, wenn keine Internetverbindung besteht.

Produktkategorien von Shelly

Produktkategorien von Shelly
Produktkategorien von Shelly

Das Sortiment lässt sich in mehrere Produktgruppen einteilen, die im System unterschiedliche Aufgaben übernehmen:

  • Aktoren und Relais für Schalt- sowie Steuerungsaufgaben, etwa bei Licht oder Steckdosen
  • Dimmer für die stufenlose Steuerung von Beleuchtung
  • Energiemessgeräte zur Erfassung von Verbrauchsdaten einzelner bzw. mehrerer Stromkreise
  • Sensoren, zum Beispiel hinsichtlich Bewegung, Temperatur oder Feuchtigkeit
  • Gateways zur Anbindung weiterer Systeme, etwa DALI-basierter Beleuchtung

Lösungen und Systemfunktionen von Shelly

Lösungen und Systemfunktionen von Shelly
Lösungen und Systemfunktionen von Shelly

Shelly Geräte lassen sich über Automatisierungsregeln miteinander verknüpfen, entweder direkt im Gerät oder über ein angebundenes Smart Home-System. So entstehen aus einzelnen Aktoren, Messgeräten und Sensoren größere Abläufe für Lichtsteuerung, Beschattung oder Energiemanagement.

Typisches Beispiel ist die Kopplung eines Energiemessgeräts mit einem Aktor, um den Verbrauch von Wallbox bzw. Wärmepumpe an die Erzeugung einer PV-Anlage anzupassen.

Typische Anwendungen der Systeme

Typische Anwendungen der Systeme
Typische Anwendungen der Systeme

In der Praxis tauchen Shelly Geräte vor allem in folgenden Projekten auf:  

  • Nachrüstung in Bestandsbauten, bei denen vorhandene Schalter und Steckdosen erhalten bleiben sollen
  • Lichtsteuerung sowie Beschattung in Ein- bzw. Mehrfamilienhäusern
  • Energiemanagement in Verbindung mit Eigenerzeugung oder Ladepunkten
  • Kleinere gewerbliche Objekte, in denen ein vollständiges Bussystem nicht wirtschaftlich wäre

Zum Shelly Dimmer

Hardware & Software im System

Hardware & Software im System
Hardware & Software im System

Die Hardware besteht überwiegend aus kompakten Geräten zur Unterputzmontage oder den Einbau im Verteiler, teilweise ergänzt durch Aufputzvarianten für Steckdosen. Die Elektronik wird in der EU entwickelt, die Fertigung findet unter anderem in Asien statt.

Auf Softwareseite steuerst du jedes Gerät über eine lokale Weboberfläche. Ergänzend bietet Shelly eine Cloud-Anbindung samt App an, welche Fernzugriff und eine zentrale Übersicht mehrerer Geräte ermöglicht.

Warum Voltus Shelly im Sortiment führt

Warum Voltus Shelly im Sortiment führt
Warum Voltus Shelly im Sortiment führt

Wir führen den Hersteller im Sortiment, weil sich Shelly in zahlreichen Projekten unserer Kunden bewährt hat: Die Geräte werden in vielen Projekten aufgrund ihrer flexiblen Integrationsmöglichkeiten eingesetzt. Ersatz- und Erweiterungsteile sind langfristig verfügbar, was bei häufig wechselnden Smart Home-Anbietern nicht selbstverständlich ist.

Für uns ist außerdem relevant, dass sich das Sortiment vom einzelnen Aktor bis zum umfassenden Energiemanagement erweitern lässt, ohne ein bestehendes Projekt neu zu planen. Damit passt Shelly sowohl in kleine Nachrüstprojekte als auch in größere Vorhaben mit mehreren Gewerken.

Zu allen Produkten von Shelly

Häufige Fragen zu Shelly

Funktioniert Shelly auch ohne Cloud oder Internet?

Viele Shelly-Funktionen lassen sich ohne Shelly Cloud und sogar ohne aktive Internetverbindung lokal nutzen. Je nach Gerät stehen eine lokale Weboberfläche, HTTP/HTTPS, MQTT(S), Webhooks, Skripte und andere lokale Schnittstellen zur Verfügung.

Für bestimmte Komfortfunktionen, Shelly-Cloud-Dienste und klassischen Fernzugriff über die Shelly App wird dagegen eine Internetverbindung benötigt.

Darf ich Shelly selbst einbauen?

Steckerfertige Geräte wie Shelly Plugs oder batteriebetriebene Sensoren können Nutzer in der Regel selbst in Betrieb nehmen. Geräte, die in die feste Elektroinstallation eingebaut und mit Netzspannung verdrahtet werden, sollten von einer Elektrofachkraft installiert werden.

Die Installations- und Sicherheitshinweise des jeweiligen Shelly-Modells sind dabei zu beachten.

Braucht Shelly einen Neutralleiter?

Das hängt vom Modell ab. Viele Shelly-Unterputzgeräte benötigen einen Neutralleiter. Für Installationen ohne Neutralleiter gibt es jedoch spezielle Modelle wie den Shelly 1L Gen3 sowie geeignete Dimmer.

Beim Shelly 1L Gen3 wird ein Shelly Bypass 1L/2L parallel zur Last eingesetzt. Deshalb sollte vor dem Kauf immer der Anschlussplan des konkreten Modells geprüft werden.

Ist Shelly mit Alexa, Google Home, Apple HomeKit und Home Assistant kompatibel?

Ja, weitgehend. Shelly bewirbt die Integration mit Matter, Home Assistant, Alexa und Google Home direkt ab Werk. Für Apple Home läuft das bei neueren Geräten über Matter; ältere Gen1-Geräte brauchten dafür Umwege.

Besonders stark ist Home Assistant: Die offizielle Home-Assistant-Dokumentation unterstützt alle vier Shelly-Gerätegenerationen und bestätigt auch die automatische Erkennung kompatibler Shelly-Geräte.

Was ist der Unterschied zwischen Gen1, Gen2, Gen3 und Gen4?

Gen1 sind die ursprünglichen Geräte mit einfacherem Chip. Gen2 (die „Plus“- und „Pro“-Serie) brachte einen leistungsfähigeren ESP32-Chip, Bluetooth und eigene Skripte direkt auf dem Gerät.

Gen3/Gen4 verfügen über 8 MB Flash statt 4 MB. Gen3 erhält Matter-Unterstützung bei ausgewählten Modellen beziehungsweise per Firmware. Gen4 erweitert das Konzept um Multiprotokoll-Unterstützung. Entsprechende Geräte unterstützen WLAN, Bluetooth sowie Zigbee und Matter, wobei je nach Betriebsmodus zwischen Zigbee und Matter gewechselt werden kann.

Kostet die Shelly-App oder Cloud etwas?

Die Grundfunktionen der Shelly Smart Control App und Cloud sind kostenlos. Es gibt ein optionales Premium-Abo mit Zusatzfunktionen wie längerer Datenhistorie und erweiterten Automationen, das für die normale Nutzung aber nicht nötig ist.

Kann ich mit Shelly Stromverbrauch messen, z. B. vom Balkonkraftwerk?

Ja, das ist einer der häufigsten Einsatzzwecke. Die „PM“-Modelle und Shelly Plugs messen den Verbrauch einzelner Geräte, der Shelly Pro 3EM oder 3EM misst den Gesamtverbrauch im Sicherungskasten (Einbau durch Elektriker).

Viele nutzen das, um Einspeisung und Eigenverbrauch einer Solaranlage zu überwachen.

Welcher Shelly eignet sich für eine PV-Anlage?

Für Photovoltaikanlagen eignen sich besonders die dreiphasigen Energiemesser wie der Shelly 3EM-63 Gen3. Er misst Leistung und Energie auf allen drei Phasen und kann dank 4-Quadranten-Messung zwischen Energiebezug und Einspeisung unterscheiden.

Damit lässt sich beispielsweise erkennen, wie viel Strom eine PV-Anlage ins Netz einspeist beziehungsweise wie viel Energie das Haus aus dem Netz bezieht. Die Messung erfolgt über Stromwandler und die Werte können in Echtzeit über Shelly oder ein kompatibles Smart-Home-System ausgewertet werden.