KNX und EIB – vielfältige Einsatzmöglichkeiten
KNX ist die Weiterentwicklung des BUS-Standards EIB, der die Vernetzung der Haus- und Gebäudeinstallationen bei zugleich komfortabler Benutzerführung ermöglicht. KNX-Geräte müssen geprüft und zertifiziert sein. KNX ist der weltweit einzige offene Standard für Haus- und Gebäudesystemtechnik und entspricht europäischen und internationalen Normen (EN 50090, ISO/IEC 14543).
Beispiele für Vernetzungsmöglichkeiten, die sich mit KNX auch kombinieren lassen:
• Beleuchtung
Zum Beispiel: Auf Tastendruck beim Verlassen der Wohnung alle Lichter ausschalten, Szenenschaltung für programmierte Lichtszenarien usw.
• Beschattung
Zum Beispiel: Sonnenschutzanlagen wetter- bzw. sonnenstandsabhängig oder zeit-
gesteuert öffnen und schließen.
• Fenster, Türen
Zum Beispiel: Automatisches Schließen von Dachfenstern bei einsetzendem Regen, automatische Lüftung bei schlechter Luftqualität usw.
• Heizung
Zum Beispiel: Individuelle Einzelraumregelung, auch per Telefon steuerbar, Fensterkontakte
zur automatischen Ventilverriegelung bei geöffnetem Fenster, um Heizenergie zu sparen usw.
• Sicherheitsanlagen
Zum Beispiel: Umfassende Überwachungsmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich,
Überfall- und Paniktaster mit Weitermeldung an externe Sicherheitsdienste, Anwesenheitssimulation durch Licht- und Rollladensteuerung, Videoüberwachung mit
TV-Anbindung usw.
• Bewässerung
Zum Beispiel: Automatische Steuerung von Pumpen und Ventilen zur Gartenbewässerung.
• Haushaltsgeräte
Zum Beispiel: Verknüpfung verschiedener Geräte untereinander, Störungsmeldung auch an externe Servicestellen usw.
Bei KNX immer möglich: der Fernzugriff auf sämtliche dieser Einsatzfelder per LCD-Display, Schalter, Infrarot- und Funkfernbedienungen oder Telefon sowie die Information über den Status der Installationseinheiten.